
Das Erlebnis: Wir verbringen unser Leben oft damit, uns über Kleinigkeiten aufzuregen, Verpflichtungen hinterherzujagen und den Gedanken an unsere eigene Vergänglichkeit weit wegzuschieben. Doch was passiert, wenn wir den Vorhang heben und dem Ende des Weges ganz unbefangen ins Auge blicken?
„Gedanken vom Friedhof“ ist eine tiefgründige, kunstvoll inszenierte Bühnen-Performance, die das Publikum auf eine visuelle und auditive Reise mitnimmt. Untermalt von einem atmosphärischen Sound-Design und eindrucksvollen Bild-Projektionen bricht Oli Dobisch das Tabu rund um das Sterben, um das Leben radikal zu feiern.
Als ehemaliger Polizist und Drogenfahnder und jemand, der nach seiner Polizeikarriere den Halt im Leben verlor und sechs Jahre auf der Straße landete, ist er der Vergänglichkeit oft in ihrer extremsten Form begegnet. Aus dieser intensiven Erfahrung heraus hat er eine völlig neue Perspektive entwickelt: Der Friedhof ist kein deprimierender Ort – er ist der ehrlichste Ort der Welt. Hier fallen alle Masken, hier zählt kein Status, kein Kontostand und kein falscher Schein mehr.
Mit tiefem Respekt, philosophischer Dichte und einer befreienden Prise Humor stellt Oli Dobisch die Fragen, die wir im Alltag viel zu selten zulassen: Was zählt am Ende wirklich? Wie brechen wir aus dem gesellschaftlichen Hamsterrad aus, bevor es zu spät ist?
Ein berührender und überraschend lebendiger Abend für alle, die das echte Leben unzensiert spüren wollen.
Ideal für: Kulturzentren, Kleinkunstbühnen, Theater, Kulturfestivals, Themenabende und innovative Kulturprojekte in Gemeinden.